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So sollte man sich am besten schon vorher überlegen, wie man gegenüber der Presse und dem Fernsehen auftritt, wenn es im Hotel brennt. Dabei ist es ganz wichtig festzulegen, wer im Haus die entsprechenden Informationen an die Medien weitergibt. Hierfür kann man auch einen externen Dienstleister engagieren. Auf keinen Fall sollte es soweit kommen, dass irgendein Mitarbeiter aus dem Haus zu einem Schadensereignis eine Stellungnahme abgibt. Ein falsches Auftreten in einer Krisensituation kann
fatale Folgen für das Image des Unternehmens haben.
Ebenfalls sollte man sich bereits im Vorfeld darüber Gedanken gemacht haben, wie die Kommunikation verläuft, wenn bei einem Brand die Telefonanlage ausfällt?
Weitere Fragen, die von der Direktion frühzeitig überlegt werden müssen: Welche Funktionen und Aufgaben haben meine Mitarbeiter? In der DIN 14096 Teil C (Alarmplan) ist dieser Part entsprechend vorgesehen. Diese Problemfelder können auch durch die Personalabteilung (S1) angegangen werden.
Ein wichtiger Bereich ist auch die Versorgung während der Evakuierung. Hier müssen F&B Manager, Hausdame und Küchenchef (S4) Hand in Hand arbeiten und für das leibliche Wohl der Gäste, Feuerwehrleute und Mitarbeiter sorgen.
Die Personalabteilung (S1) muss regeln, wer vom Personal für eventuelle Aufräumarbeiten oder Ähnliches zur Verfügung steht. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass der Betriebsablauf so wenig wie möglich gestört wird. Möglicherweise muss man auf Personal von befreundeten Hotels zurückgreifen.
All diese Punkte sind nur ein kleiner Teil dessen, über was man sich bei einer Evakuierungsübung im Hotel Gedanken machen muss. Bei dem Test geht es auch darum, auftretende Probleme anzugehen beziehungsweise zu beheben. Kann man bei einer Übung noch über so manches hinwegsehen, gilt das bei einem tatsächlichen Schadensereignis natürlich nicht mehr.
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